Lebenslauf-Beschreibung

Lebenslauf-Beschreibung

1. Ausbildung

Geboren wurde ich am 31.12.1956 als Sohn von Anneliese Lietz, geb. Heise und Siegfried Lietz, selbständiger Schlossermeister in Hannover.

1977 schloss ich meine Schulzeit mit dem Abitur ab, das ich an der Bismarckschule in Hannover ablegte.

In den Jahren 1977 bis 1979 absolvierte ich die Bundeswehrzeit als Soldat bei der Luftwaffe an den Standorten Goslar und auf dem Fliegerhorst Wunstorf.

Danach begann ich 1979 das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Leibniz-Universität Hannover. In den Schwerpunktfächern Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Rechtswissenschaften legte ich 1986 das Diplom ab. Die Länge des Studiums erklärt sich u.a. dadurch, dass ich im Studienjahr 1982/83 Mitglied des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA), und hierbei Verantwortlicher für das Sozialreferat wurde. Später wurde ich in weitere Ämter der Universität gewählt.

2. Beruflicher Werdegang

Nach dem Studienende im Jahr 1986 begann ich meine berufliche Laufbahn zunächst als Marketing- und Eventmanager in einer mittelständischen Firma, die Fachmessen und Kongresse organisierte: NETWORK GmbH, Hagenburg bzw. kurzzeitig bei dem Firmenableger, der MARKETING GmbH, Hannover.

1988 bekam ich von einem stark im Wachstum begriffenen Softwarehaus, der Garmhausen & Partner GmbH, Bonn, die Geschäftsstellenleitung der Niederlassung in Bielefeld übertragen. Hier war ich für den vertrieblichen und personellen Aufbau der Geschäftsstelle verantwortlich. Produkte waren neben Softwarelösungen im Bereich Datenbanken (Informix) sowie für Office Automation und verschiedene Entwicklertools im UNIX-Umfeld. Zugleich war die Geschäftsstelle für die Durchführung von Schulungen und Benutzertrainings, und die Erbringung von Dienstleistungen im Entwicklungsbereich zuständig.

1991 heiratete ich, und zog daraufhin nach Stuttgart. Hier übernahm ich zunächst kurzzeitig eine Vertriebsaufgabe bei ERNST & YOUNG für den Verkauf eines CASE-Tools.

Noch 1992 wurde mir von meinem früheren Vorgesetzten Thomas Garmhausen als Beteiligungseigentümer an mehreren, bis dato nur lose verbundenen Softwareunternehmen und Wolfgang Brachtl, Geschäftsführer der TACITUS Software GmbH, Speyer, angeboten, auf freiberuflicher, zeitlich befristeter Basis deren verschiedene Firmenbeteiligungen zusammenzuführen, und diese zum Teil wirtschaftlich und im Vertrieb und Marketing zu konsolidieren. Aus dieser Initiative entstand ein projektbezogen kooperierender Firmenverbund, die „Wiesbadener Gruppe“.

1994 erhielt ich eine Festanstellung bei dem Hardware- und Softwaredistributor Magirus Datentechnik GmbH, Stuttgart, als Produkt- und Presalesmanager. Hier half ich den (zuletzt deutlich profitableren) Softwarebereich massiv zu verstärken. Meine Produktverantwortung umfasste zahlreiche Softwareprodukte – darunter wiederum hauptsächlich Datenbanksysteme (Sybase) und Office Automation Lösungen. Hierbei kam ich in vertieften Kontakt mit verschiedenen Kreditinstituten, die u.a. die Sybase-Tools sehr intensiv nutzten.

1996 bekam ich von GEVA Datentechnik GmbH, Aachen, als Leiter der Niederlassung in Rutesheim (Raum Stuttgart) die Gelegenheit, meine vorher erworbenen Kontakte im Bankbereich weiter auszubauen, in dem ich GEVA-Zahlungsverkehrssoftware und die zugehörigen Services dorthin verkaufte.

Noch im Jahr 1997 wurde ich Teamleiter bei der damaligen DG BANK (heute: DZ BANK) in Frankfurt/Main. Ich wurde damit verantwortlich für das Produktmanagement für die nationalen und europäischen Zahlungsverkehrssysteme sowie für das Kernbankensystem der Bank. Ich vertrat die Bank in Gremien der Bundesbank und des genossenschaftlichen Verbundes. Hier war ich unter anderem an der Vorbereitung und Einführung des europäischen Zahlungsverkehrsnetzes TARGET beteiligt.

1999: Die in der DG BANK u.a. von mir erarbeiteten Fachkonzepte für neue Zahlungsverkehrs-IT-Systeme half ich im Anschluss als Produkt- und Projektmanager beim zentralen IT-Dienstleister der Genossenschaftszentralbanken, dem BIK (Betriebswirtschaftliches Institut der Deutschen Kreditgenossenschaften), Frankfurt/Main, technisch umzusetzen, und fachlich, organisatorisch und termingerecht einzuführen.

Ende 2004 wurde das BIK aufgelöst. Ein Teil der Belegschaft wurde in die auf das Kartengeschäft ausgerichtete GenoCash GmbH übernommen. Ich selbst begann meinen Weg als Freiberufler:

Zunächst arbeitete ich als Vertriebs- und Servicepartner mit auf Bank- und Finanzprodukte spezialisierten Firmen wie z.B. der struktur AG in Stuttgart zusammen.

Ab 2007 konnte ich in verschiedenen IT-Projekten mit banknahen Themenstellungen als Unternehmensberater, Projektmanager und später als Testmanager zunehmend Erfolge erzielen. Kunden sind neben Banken und Versicherungen und deren Rechenzentralen/ITDienstleistern auch finanznahe Abteilungen von Industrieunternehmen (Daimler) gewesen. Inhaltlich standen bzw. stehen dabei folgende, zum Teil sehr verschiedenartige Themen rund um das Transaktionsgeschäft der Banken im Mittelpunkt, wie etwa: die generelle Umstellung des firmeninternen Zahlungsverkehrs (wegen MaRisk und später SEPA), Einführung neuer Zahlungssysteme, Anbindung an die nationalen und internationalen Zahlungsverkehrsnetze (SWIFT, EZB,…), Einrichtung und Umzug von Zahlungsverkehrs-BackOffices, etc.

Seit 2014 arbeite ich als Senior Consultant in den Bereichen Testmanagement und Requirements Engineering für SOGETI Deutschland, Niederlassung Stuttgart . Wichtigste Projekte bislang: Testmanager bei der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg und Coaching im Bereich Requirement Engineering bei Bosch und Berater zur Einführung von HP ALM und Testautomatisierung bei Daimler in Stuttgart.

3. Familie, Hobbies

Ich bin seit 06.12.1991 mit Karin Lietz, geb. Stahn, Friseurmeisterin, verheiratet. Wir haben zwei Kinder, Katja (geb. 01.08.1992) und Marc (geb. 06.06.1999).

Als Hobbies sehe ich meine Aktivitäten in einigen Ehrenämtern und in Vorständen gemeinnütziger Vereine (Jugendfarm) und in verschiedenen, kommunalen Gremien. Daneben versuche ich regelmäßig (mindestens einmal die Woche) Sport zu treiben. Mein literarisches Interesse bezieht sich neben der Lektüre von Krimis vor allem auf historische (alter Lateiner,…) und vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Themen. Aktuell setze ich mich für den Erhalt bzw. die Fortführung eines schwäbischen Mundarttheaters ein. Dies, wenngleich ich mich durchaus als “bekennendes Nordlicht” empfinde.

 

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